Statistik

Rohölimporte im Oktober 2006

Im Oktober 2006 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,8 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 9,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,8 Millionen Tonnen).

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug im Oktober 338,75 Euro und lag damit um 5,3 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (357,69 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Oktober damit auf 3,0 Milliarden Euro und lag um 510 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums November 2005 bis Oktober 2006 mit der entsprechenden Referenzperiode November 2004 bis Oktober 2005

  • sanken die Rohöleinfuhren um 1,8 Prozent von 111,7 auf 109,6 Millionen Tonnen,
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 41,6 Milliarden Euro um 8,6 Milliarden Euro höher aus und
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 379,25 Euro (vorher 295,19 Euro) im Schnitt um 28,5 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren bisher die Russische Föderation (37,2 Millionen Tonnen), Norwegen (18,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (12,9 Millionen Tonnen), Libyen (12,3 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,6 Millionen Tonnen). 28,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 21,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.