Statistik

Rohölimporte im November 2007 wieder rückläufig

Im November 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,6 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 6,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, damals wurden 9,2 Millionen Tonnen importiert.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im November 467,33 Euro und lag damit um 35,4 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (345,26 Euro). Gegenüber Oktober (431,71 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 8,3 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 4,0 Milliarden Euro und lag damit um 829 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums Dezember 2006 bis November 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode Dezember 2005 bis November 2006 sanken die Rohöleinfuhren um 2,8 Prozent von 109,9 auf 106,8 Millionen Tonnen. Darüber hinaus fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 40,5 Milliarden Euro um 1,2 Milliarden Euro niedriger aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag aktuell mit 379,58 Euro (vorher 379,61 Euro) im Schnitt um 0,01 Prozent niedriger.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (34,2 Millionen Tonnen), Norwegen (17,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,0 Millionen Tonnen), Libyen (10,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,9 Millionen Tonnen). 29,0 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.