Statistik

Rohölimporte im März 2007 weiter gestiegen

Im März 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 7,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, damals wurden 8,6 Millionen Tonnen importiert.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im März 343,51 Euro und lag damit um 7,6 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (371,76 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im März auf 3,2 Milliarden Euro und lag damit um 29 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums April 2006 bis März 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode April 2005 bis März 2006

  • stiegen die Rohöleinfuhren um 0,1% von 110,2 auf 110,3 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 40,6 Milliarden Euro um 2,7 Milliarden Euro höher aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 367,61 Euro (vorher 343,49 Euro) im Schnitt um 7,0 Prozent höher.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 30 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (36,7 Millionen Tonnen), Norwegen (19,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,2 Millionen Tonnen), Libyen (11,7 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,6 Millionen Tonnen). 29,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.