Statistik

Rohölimporte im Januar um rund 5 Prozent gesunken

Im Januar 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, damals waren 9,5 Millionen Tonnen importiert worden.

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Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Januar 311,55 Euro und lag damit um 17,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (379,66 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Januar auf 2,8 Milliarden Euro und lag damit um 813 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums Februar 2006 bis Januar 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode Februar 2005 bis Januar 2006 sanken die Rohöleinfuhren um 2,9 Prozent von 112,1 auf 108,9 Millionen Tonnen. Die deutsche Rohölrechnung fiel im aktuellen Zeitraum mit 40,7 Milliarden Euro um 4 Milliarden Euro höher aus. Zudem lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 373,47 Euro (vorher 326,70 Euro) im Schnitt um 14,3 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 31 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum Russische Föderation (36,6 Millionen Tonnen), Norwegen (18,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,2 Millionen Tonnen), Libyen (11,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,4 Millionen Tonnen). 29,3 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.