Statistik

Rohölimporte im Februar weiter gestiegen

Im Februar diesen Jahres wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 9,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, damals wurden 8,0 Millionen Tonnen importiert.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Februar 323,61 Euro und lag damit um 11,8 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (366,80 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Februar auf 2,8 Milliarden Euro und lag damit um 96 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums März 2006 bis Februar 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode März 2005 bis Februar 2006 sanken die Rohöleinfuhren um 1,5 Prozent von 111,4 auf 109,7 Millionen Tonnen. Zudem fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 40,6 Milliarden Euro um 3,2 Milliarden Euro höher aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl liegt mit aktuell mit 369,95 Euro (vorher 335,97 Euro) im Schnitt um 10,1 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 31 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum Russische Föderation (36,5 Millionen Tonnen), Norwegen (19,4 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,2 Millionen Tonnen), Libyen (11,7 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,5 Millionen Tonnen). 29,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.