Statistik

Rohölimporte im Februar 2008 niedriger als im Vorjahr

Im Februar 2008 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,6 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 13,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, da waren es noch 8,7 Millionen Tonnen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Februar 483,51 Euro und lag damit um 49,4 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (323,68 Euro). Gegenüber Januar (471,35 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 2,6 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Februar auf 3,7 Milliarden Euro und lag damit um 828 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums März 2007 bis Februar 2008 mit der entsprechenden Referenzperiode März 2006 bis Februar 2007

  • sanken die Rohöleinfuhren um 3,5 Prozent von 109,7 auf 105,9 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 44,0 Milliarden Euro um 3,4 Milliarden Euro höher aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 415,63 Euro (vorher 369,96 Euro) im Schnitt um 12,3 Prozent höher

Die 5 wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (34,1 Millionen Tonnen), Norwegen (16,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,7 Millionen Tonnen), Libyen (10,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,8 Millionen Tonnen). 28,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.