Statistik

Rohölimporte im Dezember deutlich gesunken

Im Dezember 2006 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,3 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,8 Millionen Tonnen).

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Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug im Dezember 344,38 Euro und lag damit um 2,1 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (351,78 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember damit auf 3,2 Milliarden Euro und lag um 228 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums Januar 2006 bis Dezember 2006 mit der entsprechenden Referenzperiode Januar 2005 bis Dezember 2005

  • sanken die Rohöleinfuhren um 2,4 Prozent von 112,2 auf 109,5 Millionen Tonnen,
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 41,5 Milliarden Euro um 6,2 Milliarden Euro höher aus und
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 379,02 Euro (vorher 314,47 Euro) im Schnitt um 20,5 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 32 Lieferländern waren bisher die Russische Föderation (36,9 Millionen Tonnen), Norwegen (18,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,2 Millionen Tonnen), Libyen (12,4 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,6 Millionen Tonnen). 29,0 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 21,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.