Statistik

Rohölimporte im August: Preise um 51,3 Prozent gestiegen

Im August 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr (9,4 Millionen Tonnen).

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Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im August 378,13 Euro und lag damit um 51,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (249,90 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich somit im August auf 3,7 Milliarden Euro, das sind 1,3 Milliarden Euro mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zeitraums September 2004 bis August 2005 mit der entsprechenden Referenzperiode September 2003 bis August 2004 stiegen die Rohöleinfuhren um 1,5 Prozent von 109,5 auf 111,2 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 30,9 Milliarden Euro um 8,9 Milliarden Euro höher aus und der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag im Schnitt um 38,4 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (38,8 Millionen Tonnen), Norwegen (17,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,1 Millionen Tonnen), Libyen (13,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,3 Millionen Tonnen). 27,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 22,6 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.