Statistik

Rohölimporte im August 2007 rückläufig

Im August 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 9,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, im August 2006 waren es 9,6 Millionen Tonnen.

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Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im August 386,54 Euro und lag damit um 8,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (424,25 Euro). Gegenüber Juli (416,81 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 7,3 Prozent gesunken. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 3,3 Milliarden Euro und lag damit um 724 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums September 2006 bis August 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode September 2005 bis August 2006 sanken die Rohöleinfuhren um 4,0 Prozent von 111,5 auf 107,0 Millionen Tonnen. Zudem fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 38,3 Milliarden Euro um 4,1 Milliarden Euro niedriger aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag mit 358,29 Euro (vorher 380,84 Euro) im Schnitt um 5,9 Prozent niedriger.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum Russische Föderation (34,5 Millionen Tonnen), Norwegen (17,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,6 Millionen Tonnen), Libyen (11,5 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,9 Millionen Tonnen). 29,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 20,0 Millionen Tonnen wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.