Statistik

Rohölimporte im August 2006

Im August 2006 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,67 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,74 Millionen Tonnen).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug im August 424,53 Euro und lag damit um 12,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (378,13 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August damit auf 4,1 Milliarden Euro und lag um 422 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums September 2005 bis August 2006 mit der entsprechenden Referenzperiode September 2004 bis August 2005

  • stiegen die Rohöleinfuhren um 0,3 Prozent von 111,2 auf 111,5 Millionen Tonnen,
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 42,5 Milliarden Euro um 11,6 Milliarden Euro höher aus und
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 380,86 Euro (vorher 277,89 Euro) im Schnitt um 37,1 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren bisher die Russische Föderation (37,5 Millionen Tonnen), Norwegen (18,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,4 Millionen Tonnen), Libyen (12,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,5 Millionen Tonnen). 28,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,3 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.