Statistik

Rohölimport im Juli 2006 gestiegen

Im Juli 2006 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen).

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Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug im Juli 412,87 Euro und lag damit um 22,1 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (338,19 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juli damit auf 3,9 Milliarden Euro und lag um 839 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums August 2005 bis Juli 2006 mit der entsprechenden Referenzperiode August 2004 bis Juli 2005

  • stiegen die Rohöleinfuhren um 0,7 Prozent von 110,8 auf 111,6 Millionen Tonnen,
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 42,0 Milliarden Euro um 12,5 Milliarden Euro höher aus und
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 376,83 Euro (vorher 266,71 Euro) im Schnitt um 41,3 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 29 Lieferländern waren bisher die Russische Föderation (36,7 Millionen Tonnen), Norwegen (18,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,8 Millionen Tonnen), Libyen (13,0 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,5 Millionen Tonnen). 28,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 23,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.