445,88 DM pro Tonne

Rohöl verteuerte sich um 8,3 Prozent

Im Mai dieses Jahres wurden drei Prozent mehr Rohöl eingeführt als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Die Tonne war etwa 8,3 Prozent teurer. Zu den wichtigsten Einfuhrländern gehören Russland und Norwegen.

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Im Mai 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,9 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,6 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im Mai auf 445,88 DM (227,98 Euro). Er lag damit um 8,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (411,90 DM / 210,60 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Mai auf vier Milliarden DM (zwei Milliarden Euro) und lag damit um 408 Millionen DM (208 Millionen Euro) höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Mai dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent von 42,9 auf 44,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 18,3 Milliarden DM (9,4 Milliarden Euro) um 1,5 Milliarden DM (742 Millionen Euro) höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 414,98 DM (212,17 Euro) im Schnitt um 5,6 Prozent höher als im Vorjahr (393,07 DM / 200,97 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren in diesem Jahr bislang die Russische Föderation (12,6 Millionen Tonnen), Norwegen (neun Millionen Tonnen), Großbritannien (6,9 Millionen Tonnen), Libyen (4,9 Millionen Tonnen) und Syrien (2,9 Millionen Tonnen). 36,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 21,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.