Statistik

Rohöl im Jahresvergleich teurer

Im Februar 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Februar 244,85 Euro und lag damit um 35,2 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (181,11 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im Februar auf 2,1 Milliarden Euro, das waren 546 Millionen Euro mehr als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zwölf-Monats-Zeitraums März 2004 bis Februar 2005 mit der entsprechenden Referenzperiode März 2003 bis Februar 2004 stiegen die Rohöleinfuhren um 2,7 Prozent von 107,3 auf 110,2 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 25,5 Milliarden Euro um 5,8 Milliarden Euro höher aus. Der Grenzübergangspreis stieg um 26,1 Prozent von 183,43 Euro auf 231,39 Euro.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren dabei die Russische Föderation (37,6 Millionen Tonnen), Norwegen (20,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,6 Millionen Tonnen), Libyen (12,6 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,3 Millionen Tonnen). 31,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 20,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.