Zahlen, Zahlen, Zahlen

Rohöl auch im April günstiger als im Vorjahr

Von Januar bis April dieses Jahres hat die Bundesrepublik 0,4 Prozent weniger Rohöl importiert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Da sich auch der Grenzübergangspreis pro Tonne um knapp vier Prozent reduziert hat, fiel die deutsche Rohölrechnung im April mit 1,8 Milliarden Euro um 82 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

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Im April dieses Jahres wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,78 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,82 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im April auf 201,92 Euro. Er lag damit um vier Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (210,36 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im April auf 1,8 Milliarden Euro und lag damit um 82 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis April dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent von 35,3 auf 34,8 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 6,2 Milliarden Euro um 1,1 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 178,91 Euro im Schnitt um 14,1 Prozent niedriger als im Vorjahr (208,20 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 20 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (10,6 Millionen Tonnen), Norwegen (6,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (4,6 Millionen Tonnen), Libyen (2,8 Millionen Tonnen) und Syrien (1,8 Millionen Tonnen). 32,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 18,7% wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.