Solarenergie

Röttgen verteidigt gekürtze Solarförderung

Der Bundestag hat dem Kompromiss zur Kürzung der Solarförderung zugestimmt. Die Kürzung der Solarförderung kommt in zwei Schritten ab Juli bzw. Oktober. Umweltminister Röttgen hat die Maßnahme verteidigt. Diese sei aufgrund der massiv gesunkenen Marktpreise notwendig geworden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Thalheim (ddp/red) - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat die Kürzung der Vergütungen für Solarstrom verteidigt. Das sei notwendig worden, da allein im vergangenen Jahr die Marktpreise um rund 30 Prozent gesunken seien, sagte Röttgen laut einem vorab veröffentlichten Redetext am Mittwochabend. Der Bundestag hat den im Vermittlungsausschuss ausgehandelten Kompromiss zur Kürzung der Solarförderung angenommen.

Kürzungen ab 1. Juli

Bund und Länder hatten sich am Montagabend darauf verständigt, die geplante Kürzung in zwei Schritten vorzunehmen. Nun soll die Förderung rückwirkend zum 1. Juli für Anlagen auf Dächern um 13 Prozent, für Freiflächenanlagen um 12 Prozent und für Anlagen auf Konversionsflächen um 8 Prozent sinken. Im Oktober sollen die Zuschüsse um weitere drei Prozent gekürzt werden. Bei den Ackerflächen bleibt es bei dem bisherigen Vorhaben, dass die Förderung seit dem 1. Juli entfällt.