Strom-News
Solar-DebatteDer Ausbau von Solaranlagen soll nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) deutlich beschnitten werden. Im Vergleich zu seinem Ertrag verschlinge der Sonnenstrom übermäßig viel Fördergeld. Rösler will einen Plan vorlegen, um die hohen Stromkosten inbesondere in Unternehmen in den Griff zu bekommen.
Berlin (dapd/red) - Sonnenstrom sei unwirtschaftlich, weil er viele Fördergelder verbrauche, aber verhältnismäßig wenig Ertrag liefere, sagte Rösler im ARD-"Morgenmagazin". Ziel sei es, die Zulage aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bei 3,5 Cent zu halten.
Deshalb wolle er einen Vorschlag vorlegen, "wie wir uns vorstellen, die Kosten in den Griff zu bekommen", sagte Rösler. Denn in der Wirtschaft seien die "Stromkosten längst oft höher als die Personalkosten".
Sein CDU-Ministerkollege Norbert Röttgen hingegen hält an der bisherigen Struktur der Solarförderung fest. "Wir können nicht jeden Tag ein neues System erfinden", sagte der Umweltminister am Dienstag bei der Verleihung der Innovationspreise Klima und Umwelt 2011 in Berlin. Mit Blick auf Forderungen, die Solarförderung angesichts des anhaltenden Wachstums der Branche zu kürzen, betonte Röttgen, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit seien wichtig.
Der Minister versicherte jedoch auch, die Unterstützungsmaßnahmen für die erneuerbaren Energien seien nicht auf Dauer angelegt, es handle sich vielmehr um eine vorübergehende Markteinführung. Mit zunehmendem Erfolg sänken auch die Subventionen für Solarenergie und andere regenerative Energieträger.
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13.600 Solarmodule sollen bis Jahresende auf dem Gelände des ehemaligen Giftgaslagers der US-Streitkräfte im westpfälzischen Clausen aufgestellt werden. Die Anlage werde in Zukunft jährlich drei Megawatt Strom erzeugen, mit dem 600 Haushalte versorgt werden könnten.
Der Zubau an Solaranlagen in Deutschland hat 2011 eine Rekordhöhe erreicht. Insgesamt seien nach einer vorläufigen Auswertung neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 7500 Megawatt installiert worden, berichtete die Bundesnetzagentur am Montag.
Der Energieanbieter RWE hat sich mit dem TK-Unternehmen Inexio aus dem Saarland zusammengetan. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen den Breitbandausbau im Kreis Cochem-Zell möglichst schnell vorantreiben. Beide Partner sehen in der Zusammenarbeit einen Vorteil für den Ausbau des jeweils eigenen Netzes.
Forscher der University of Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana haben jetzt eine Farbe entwickelt, die Strom aus Licht erzeugen kann. Eine Paste aus mehrschichtigen Nanopartikeln, Alkohol und Wasser wird dabei auf eine leitende Oberfläche aufgetragen. Dieser Ansatz könnte zu einer günstigeren Methode führen, Solarzellen herzustellen.
Die Solaranlagen in Deutschland haben 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) am Donnerstag mitteilte, sind das 60 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Thüringen.Strompreise vergleichen
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