Robin Wood protestiert gegen die beabsichtigte Wiederaufnahme der Castor-Transporte

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Noch immer ist unklar, ob schon in dieser Woche die ersten Transporte abgebrannter Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Philippsburg in der französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague stattfinden sollen. In jedem Fall hat aber die Umweltschutzorganisation Robin Wood den Castor-Alarm ausgerufen. Die Mitglieder bereiten sich darauf vor, den angekündigten Brennelemente-Transport wirkungsvoll zu behindern.


"Wir wissen, dass diese Aktion den Transport nicht grundsätzlich verhindern wird, wir sind allerdings fest entschlossen, ihn zu erschweren", sagt Jürgen Sattari, Vorstandssprecher von Robin Wood. 1998 hatte die damalige Umweltministerin Angela Merkel angeordnet, die Castor- Transporte bis auf weiteres zu stoppen, weil es insbesondere an französischen Behältern vom Typ TN zu einer hohen Strahlung gekommen war. "Bis heute ist ungeklärt, wie es zu den Kontaminationen hat kommen können. Damit ist auch immer noch unklar, ob und wie diese riskanten Belastungen vermeidbar sind", sagt Bettina Dannheim, Strahlenbiologin und Energieexpertin von Robin Wood.