Freiburg

Riesiges Solarkraftwerk auf Mülldeponie errichtet

Die Stadt Freiburg hat auf einer Mülldeponie ihr größtes Solarkraftwerk errichtet und ans Netz angeschlossen. Mit einer Fläche von zweieinhalb Fußballfeldern könne die Anlage den jährlichen Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten decken, teilte der Energieversorger Badenova am Dienstag mit.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Freiburg (dapd/red) - Das fünf Millionen Euro teure Solarenergie Projekt solle einen wichtigen Beitrag zum regenerativen Energiekonzept der Stadt leisten, sagte Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne). Die Anlage sei die zweitgrößte ihrer Art in ganz Baden-Württemberg. Ein Team von bis zu 40 Spezialisten hatte in nur zwölf Wochen 223 Modultische befestigt.

Mit Solarenergie zu einer klimaneutralen Stadt

Vergangene Woche hatte der Freiburger Gemeinderat die Ergebnisse der Studie "Freiburg 2050 - Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt" diskutiert. Die vom Öko-Institut erarbeitete Studie untersucht die Frage, ob und wie es gelingen kann, bis zum Jahr 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren. Laut der Studie werde dies mit den heutigen Instrumenten und Förderprogrammen nicht gelingen. Eine "radikale Energiewende" sei vonnöten.