Heizkosten senken

Richtig heizen: Nicht zu warm, nicht zu kalt

Raumtemperaturen zwischen 16 und 20 Grad in der Wohnung sind optimal und reduzieren die Heizkosten. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) bis zu sechs Prozent der Kosten. Tiefer sollte die Zimmertemperatur allerdings nicht sinken, denn dann kühlen die Wände zu sehr ab.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/red) - Beim Heizen und Lüften in der Wohnung kommt es darauf an, den goldenen Mittelweg zu finden, so der Bundesverband Deutscher Wohn- und Immobilienunternehmen (GdW). Zu viel des Guten bedeutet Energieverschwendung und führt zu erhöhten Kosten. Heizt und lüftet man aber zu wenig, erhöht sich die Feuchtebelastung in der Wohnung. Damit steigt das Risiko einer Schimmelpilzbildung.

Stoßlüften statt Dauerlüften

Statt Dauerlüften über gekippte Fenster sollten die Bewohner lieber mehrmals täglich Stoßlüften, sonst geht zu viel Energie verloren, raten die GdW-Experten. Dazu sollten die Fenster jeweils 5 bis 10 Minuten lang ganz weit geöffnet werden. Wichtig ist, dabei die Heizkörperventile zu schließen.

Türen geschlossen halten

Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten geschlossen bleiben. Kühle Räume dürfen nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden, weil sonst nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum gelangt. Dann steigt die relative Luftfeuchte und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen.

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