Klage eingereicht

RheinEnergie: Gaspreisgleitklauseln werden überprüft

Der Bund der Energieverbraucher setzt sich momentan für 1,3 Millionen Gasverbraucher in Köln ein: Die Verbraucherschützer haben gestern beim Landgericht Köln Klage wegen der Gaspreisgleitklauseln in den Gaslieferverträgen der RheinEnergie AG eingereicht. Sie sind ihrer Meinung nach unwirksam.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln/Rheinbreitenbach (red) - Der Bund der Energieverbraucher hat gestern beim Landgericht Köln Klage gegen den Kölner Versorger Rheinenergie eingereicht. Der Verbraucherverein beanstandet darin die in den Gasversorgungsverträgen fairRegio und im Sondervertrag Gas verwendeten Gaspreisgleitklauseln.

Kritisiert wird in erster Linie die Koppelung der Gaspreise an den Preis für leichtes Heizöl. Auch die Regelung, die Rheinenergie berechtigt, auch außerhalb der beschriebenen Anpassungsformel die Preise zu ändern, stößt bei den Verbraucherschützern auf massiven Widerstand. Die Klauseln benachteiligen nach Meinung des Vereins die Kunden unangemessen und entsprechen nicht dem gesetzlichen Transparenzgebot. Der Bund der Energieverbraucher will nun prüfen lassen, ob die Klauseln unwirksam sind.