Bilanz 2004

REpower will Profitabilität wieder steigern

Das börsennotierte Windenergieunternehmen REpower ist mit dem Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres nur bedingt zufrieden und will in diesem Jahr die Profitabilität der vergangenen Jahre zurückgewinnen. Dazu soll ein Restrukturierungskonzept vollständig und zügig umgesetzt werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die börsennotierte REpower Systems AG, ein Unternehmen der Windenergiebranche, hat im Geschäftsjahr 2004 eine Gesamtleistung von 301,4 Millionen Euro (Vorjahr: 299,3 Millionen Euro) erzielt. Der Konzernumsatz erhöhte sich von 285,5 Millionen auf 320,7 Millionen Euro. Somit beträgt das Betriebsergebnis (EBIT) minus 3,4 Millionen Euro.

Zum 31. Dezember 2004 verfügte die REpower Systems AG über einen Auftragsbestand auf Vorjahresniveau. Dieser umfasste 231 Windenergieanlagen (Vorjahr 236). Für das Jahr 2005 erwartet REpower eine weitere Ausweitung des Auslandsgeschäfts. Außerdem soll das angekündigte Restrukturierungsprogramm vollständig umgesetzt werden. Im Bereich Forschung und Entwicklung steht die Erweiterung der erfolgreichen 2-Megawatt- Baureihe MM auf dem Programm. So plant REpower noch im laufenden Geschäftsjahr eine erste MM92 mit 92 Metern Rotordurchmesser und 2000 Kilowatt Nennleistung zu errichten.

Die Anzahl der Mitarbeiter der REpower Systems AG erhöhte sich im Jahresverlauf 2004 von 484 um 74 Beschäftigte auf 558. Die Steigerung von rund 13 Prozent betrifft dabei im Wesentlichen die Bereiche Technik sowie Service und Wartung.

"Wir haben unsere ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr 2004 nur zum Teil erreicht. Wir müssen und werden die Profitabilität der vergangenen Jahre zurückgewinnen. Wichtig ist, dass wir nun das erarbeitete Restrukturierungskonzept vollständig und zügig umsetzen. Wir brauchen jetzt straffere Prozesse und eine klare strategische Fokussierung, um möglichst schnell den Turn-around im Ergebnis zu schaffen. Der Verkauf der Projektierungstochter Denker & Wulf war ein erster, wichtiger Schritt auf diesem Weg", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt.