Geschäftsbilanz

REpower Systems: 71 Prozent Wachstum in 2002

Der Windenergieanlagenhersteller REpower Systems AG erzielte im Geschäftsjahr 2002 eine Gesamtleistung von 251 Millionen Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 71 Prozent. Der Hauptversammlung wird eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,60 Euro pro Stückaktie vorgeschlagen.

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Die REpower Systems AG, eines der führenden Unternehmen der Windenergiebranche, weist für das Geschäftsjahr 2002 eine Gesamtleistung von 251 Millionen Euro (2001: 146,7 Millionen Euro) aus. Damit konnte ein Wachstum der Gesamtleistung von 71 Prozent in 2002 erzielt werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt 26,1 Millionen Euro in 2002 (2001: 18,4 Millionen Euro). Mit einem Jahresüberschuss von 14,8 Millionen Euro und einem Gewinn pro Aktie von 3,03 Euro wird der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,60 Euro pro Stückaktie vorgeschlagen.

In 2002 wurden 158 Windenergieanlagen realisiert. Dies entspricht einer Steigerungsrate von fast 32,8 Prozent. Die Gesamtnennleistung ist von 123,8 Megawatt im Vorjahreszeitraum um 83,4 Prozent auf 227 Megawatt im Berichtszeitraum gestiegen. Das vierte Quartal hat aufgrund der branchenüblichen Saisonalität mit 46,4 Prozent der Nennleistung erheblich zu der erfreulichen Entwicklung des Gesamtgeschäftsjahrs beigetragen. Dabei sind mit über 90 Prozent im wesentlichen Anlagen der Multimegawattklasse in 2002 errichtet worden. Die konsolidierte Beteiligungsgesellschaft Denker & Wulf AG konnte im Geschäftsjahr 2002 Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 82,8 Megawatt realisieren.

Der Auftragsbestand der REpower Systems AG weist Ende Dezember 2002 Kaufverträge über Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 229,5 Megawatt aus. Dies entspricht einem Auftragsvolumen von knapp 193 Millionen Euro. Diese Anlagen werden voraussichtlich in 2003 errichtet.