Verlust im Plan

REpower schreibt weiterhin rote Zahlen

REpower Systems AG hat im ersten Halbjahr 2004 seine installierte Nennleistung um 20 Prozent auf 80 Megawatt gesteigert. Die Gesamtleistung stieg im Berichtszeitraum von 78,4 Millionen auf 84,3 Millionen Euro. Dagegen sanken die Umsatzerlöse von 77,8 Millionen in 2003 auf 65,7 Millionen Euro.

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Hamburg (red) - Der Windanlagenhersteller REpower Systems AG hat im ersten Halbjahr 2004 insgesamt 50 Windenergienanlagen errichtet und die installierte Nennleistung um 20 Prozent auf 80 Megawatt gesteigert. Die Gesamtleistung stieg im Berichtszeitraum von 78,4 Millionen auf 84,3 Millionen Euro. Dagegen sanken die Umsatzerlöse von 77,8 Millionen in 2003 auf 65,7 Millionen Euro.

Hintergrund ist Unternehmensangaben zufolge die strengere Anwendung der IFRS-Regelungen zur Ermittlung der Umsatzerlöse. Im Betriebsergebnis, das von minus 2,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2003 auf nun minus 8,8 Millionen Euro sank, wirkt sich dies deutlich aus. Da REpower im Laufe des zweiten Halbjahres mit einem Ausgleich des Effektes rechnet, wird für das Gesamtjahr weiterhin an der Prognose einer moderaten Steigerung von Umsatz und Ertrag festgehalten.

Dies beruhe vor allem auf einer erfreulichen Entwicklung des internationalen Geschäfts, die sich auch in 2005 fortsetzen wird. Erst kürzlich konnte ein Liefervertrag mit der belgischen SPE Power Company über sechs Anlagen vom Typ MD 77 zur Aufstellung im ersten Quartal 2005 abgeschlossen werden.

Der Auftragsbestand weist Ende Juni 2004 Kaufverträge über 245 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 432,5 Megawatt aus. In den kommenden Wochen wird am Standort Brunsbüttel mit der Errichtung des Prototyps der 5-Megawatt-Anlage REpower 5M begonnen. Nach der Endmontage der Komponenten in Kiel wurde die Anlage sowohl mechanisch als auch elektrisch getestet.