Entscheidung

REpower: Grünes Licht für Serienproduktion von Offshore-Anlagen

Der Aufsichtsrat des Windanlagenbauers REpower Systems hat am Dienstag über die künftigen Standorte zur Produktion der REpower 5M entschieden. Bereits ab 2007 soll in Bremerhaven die Fertigung dieser speziell für den Offshore-Einsatz entwickelten 5-Megawatt-Anlage anlaufen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Langfristig sollen die Maschinenhäuser im schleswig-holsteinischen Rendsburg-Osterrönfeld gefertigt werden, so eine Mitteilung des Unternehmens. Die planerischen Voraussetzungen hierzu - z.B. die für den Transport wichtige Kaianbindung - müssen allerdings noch geschaffen werden.

Die Dimensionen der 5M, deren Maschinenhaus die Abmessung eines Einfamilienhauses hat und rund 290 Tonnen wiegt, stellen besondere Anforderungen an die Größe und Infrastruktur des Produktionsstandorts. Die erste 5M hat REpower daher bei der HDW-Werft in Kiel gefertigt, die vier nachfolgenden bei der J. Kramer Werft in Bremerhaven und anschließend verschifft. Alle übrigen Windkraftanlagen der REpower Systems AG werden in Husum (Kreis Nordfriesland) sowie in Trampe/Brandenburg produziert.

Der REpower-Vorstandsvorsitzende Fritz Vahrenholt begrüßte die Entscheidung für die zweistufige Lösung: "Nicht zuletzt durch das jüngst beschlossene Infrastrukturgesetz, das die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland voranbringt, muss REpower - als einer der führenden Onshore- und Offshore-Anlagenhersteller - zügig mit der 5M-Serienproduktion beginnen können. Hierzu haben wir in Bremerhaven schnell und unkompliziert die Möglichkeit, bis die Genehmigungsverfahren für Rendsburg abgeschlossen sein werden. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Offshore-Windenergiemarkts schließen wir auch nicht aus, langfristig an beiden Standorten zu produzieren."

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