International

renewables-Aktionsprogramm mit 200 Maßnahmen

Als zentralen deutschen Beitrag zum Aktionsprogramm hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Einrichtung eines Sonderfonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz angekündigt. Mit zusätzlich 500 Millionen Euro werden ab 2005 zinsverbilligte Darlehen für Investitionen in Entwicklungsländern vergeben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Auf der Internationalen Konferenz für erneuerbaren Energien - die Anfang Juni in Bonn stattfand - haben die teilnehmenden Länder ein weltweites Aktionsprogramm verabschiedet, mit dem durch Aktionen und freiwillige Verpflichtungen der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert werden soll. Das Aktionsprogramm umfasst nunmehr fast 200 konkrete Beiträge aus aller Welt.

"Das zeigt die Attraktivität des Internationalen Aktionsprogramms", ist sich Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sicher. "Noch nach Abschluss der Konferenz sind zahlreiche neue Beiträge hinzugekommen. Damit demonstrieren Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen, dass sie alle an der globalen Energiewende mitarbeiten wollen. So kann nachhaltige Armutsbekämpfung zu unser aller Nutzen gelingen", erläutert sie weiter.

Auch Umweltminister Jürgen Trittin ist vom Erfolg überzeugt: "Nägel mit Köpfen machen, das war der innovative Ansatz der renewables 2004. Die vielen, sehr konkreten Beiträge des Aktionsprogramms mobilisieren Investitionen in Milliardenhöhe, um weltweit mehr Energie aus Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme zu gewinnen. Ziel ist ein Energiesystem, das Klimaschutz und Entwicklungschancen gleichermaßen in den Mittelpunkt rückt."

Als zentralen deutschen Beitrag zum Aktionsprogramm hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Einrichtung eines Sonderfonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz angekündigt. Mit zusätzlich 500 Millionen Euro sollen ab 2005 über fünf Jahre zinsverbilligte Darlehen für Investitionen in Entwicklungsländern vergeben werden.