Name-Dropping

Regulierer-Nachfolge: Wer kommt nach Matthias Kurth?

Wer wird neuer Chef der Bundesnetzagentur, wenn Matthias Kurth im November tatsächlich zur UNO-Organisation International Telecommunications Union geht? Der Stromkonzern-erfahrene Staatssekretär Georg Wilhelm Adamowitsch wird als möglicher Nachfolger genannt, ebenso wie der TK-Mann Johannes Singhammer.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Dass der oberste Regulierer Matthias Kurth im November zum Generalsekretär der UNO-Organisation International Telecommunications Union gewählt wird, ist wahrscheinlich, jedoch keineswegs sicher. Doch die Vorbereitungen zur Nachfolge laufen schon, wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet. Deren Informationen zufolge gilt Wirtschafts-Staatssekretär Georg Wilhelm Adamowitsch derzeit als aussichtsreichster Kandidat. Adamowitsch ist ebenso wie Kurth SPD-Mann.

Der Staatssekretär, dem bislang kein großes Interesse am Posten des Chef-Regulierers nachgesagt wird, gilt nicht unbedingt als Hoffnungsträger der Wettbewerbs-Befürworter. Im Gegensatz zu Adamowitsch, der als den großen Stromkonzernen zugewandt gilt, ist der zweite in diesen Tagen kursierende Name für die Kurth-Nachfolge, der CSU-Mann Johannes Singhammer, ein Kandidat aus dem Telekommunikationsbereich. Singhammer ist schon seit geraumer Zeit Vorsitzender des Beirats der Bundesnetzagentur. Dem CSU-Mitglied wird ein Interesse am Ausgleich nachgesagt, wenn auch mit einer gewissen Telekom-Nähe.

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