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Regulierer muss schnell kommen: Gaspreise in den letzten zwölf Monaten gestiegen

Wie der VEA festgestellt hat, gehören die deutschen Gaspreise weiterhin zu den höchsten in Europa. Die VEA-Studie zeigt auch enorme Preisdifferenzen innerhalb Deutschlands: Knapp 33 Prozent beträgt der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter. Insgesamt ist das Gaspreisniveau im Norden niedriger als im Süden.

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Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) in Hannover hat in seinem neuesten Erdgas-Preisvergleich einen weiteren Preisanstieg festgestellt. Das Preisniveau würde nicht von Markt und Wettbewerb, sondern von der Heizölpreisbindung bestimmt. "Fünf Jahre nach der Öffnung des Gasmarkts ist immer noch kein Wettbewerb in Sicht. Es ist höchste Zeit für den von der Regierung angekündigten Regulierer, der allen Anbietern einen fairen Marktzugang garantiert", fordert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA.

In seinem Erdgaspreisvergleich untersuchte der VEA insgesamt 40 Versorgungsunternehmen. Danach sind in den letzten zwölf Monaten die Erdgaspreise um fast neun Prozent gestiegen. Schuld daran sei neben dem Fehlen einer schlagkräftigen Regulierungsinstanz auch die Erhöhung der Erdgassteuer.

Wie der VEA weiter festgestellt hat, gehören die deutschen Gaspreise weiterhin zu den höchsten in Europa. Die VEA-Studie zeigt auch enorme Preisdifferenzen innerhalb Deutschlands: Knapp 33 Prozent beträgt der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter. Insgesamt ist das Gaspreisniveau im Norden niedriger als im Süden.

Laut VEA gibt es aber auch auf regionaler Ebene starke Unterschiede in den Bezugskonditionen. "Der Preisanstieg und die Preisunterschiede zeigen deutlich: Der Weg des verhandelten Netzzugangs hat in die Sackgasse geführt. Die Regulierungsinstanz muss schnell installiert werden und effektiv arbeiten können, um transparente, diskriminierungsfreie und wettbewerbsfördernde Durchleitungsbedingungen zu sichern", fordert Stuke weiter. Nur mit einem funktionierenden Wettbewerb auf dem Gasmarkt könnten die derzeitigen Standortnachteile deutscher Gaskunden beseitigt werden.

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