Bundesnetzagentur

Register soll Energiewende planbarer machen

Ein neues Register für Ökostrom-Anlagen soll laut Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Energiewende planbarer und verlässlicher machen. Das Register wird künftig sämtliche neu errichtete Anlagen, die Strom aus Wind, Biomasse, Wasser und Geothermie gewinnen, erfassen.

Ökostromtarife© vencav / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - Die Bundesnetzagentur führt seit Dienstag ein Register mit neuen Ökostrom-Anlagen. Erfasst werden alle neuen Windkraftanlagen an Land und auf See sowie neue Anlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse, Geothermie und Wasserkraft, wie das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur bekanntgaben. Ausgenommen sind Photovoltaikanlagen, die weiterhin über ein anderes Meldeportal der Bundesnetzagentur erfasst werden.

Vorstufe zu einem Gesamtregister

Das Anlagen-Register sei ein "neues und wichtiges Werkzeug" der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), erklärte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Die Energiewende könne "planbarer, verlässlicher und systematischer" vorangetrieben werden, weil das Register den Zubau aller Erneuerbarer-Energien-Anlagen erfasse. Laut Ministerium ist das Register die Vorstufe zu einem Gesamtregister, in dem auch konventionelle Erzeugungsanlagen und Stromspeicher erfasst werden.

Quelle: AFP