In Fürstenfeldbruck

Regionalbeirat soll Dialog zwischen Gemeinde und Versorger sichern

Als Plattform für einen regen Austausch zwischen den Stadtwerken Fürstenfeldbruck und den umliegenden Gemeinden hat der Energieversorger einen Regionalbeirat eingesetzt. In ihm verfolgen die Bürgermeister der 22 beteiligten Gemeinden die Entwicklung auf dem Energiesektor und fördern regionale Initiativen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Fürstenfeldbruck (red) - Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben einen Regionalbeirat eingesetzt, der als Plattform für einen intensiven, gegenseitigen Austausch mit den Gemeinden sorgen soll. Durch gemeinsames energiepolitisches Engagement soll die gesamte Region gestärkt werden.

Der Regionalbeirat entstand jetzt auf einer konstituierenden Sitzung durch Unterzeichnung der Gründerurkunde durch die ersten Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden. Den Vorsitz übernimmt in diesem Jahr Frederik Röder (Gemeinde Alling). Sein Stellvertreter ist Siegfried Luge (Gemeinde Eching). Der Beirat wird sich insgesamt aus bis zu 22 Gemeinden sowie dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Karl Heinz Schönenborn, wie auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke und Bürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck, Sepp Kellerer, zusammensetzen.

Das Gremium will über die Situation in der regionalen Bevölkerung und Wirtschaft beraten und die Entwicklung auf dem Energiesektor verfolgen. Dazu sollen "Ordentliche" Sitzungen ein bis zweimal im Jahr stattfinden. Die Stadtwerke haben sich außerdem zu einer finanziellen Förderung im Rahmen des Beirates entschlossen. Bis zu 22 000 Euro sollen jedes Jahr zur Verfügung gestellt werden, um einzelne Projekte im Gemeindegebiet der Beiratsmitglieder zu unterstützen, die zur Verwirklichung einer umweltschonenden Strom-, Trinkwasser-, oder Wärmeversorgung beitragen.