Im Koalitionsvertrag vereinbart

Regierungssprecher bekräftigt Festhalten am Atomausstieg

Die Bundesregierung hält an der Laufzeitbegrenzung für die deutschen Atomkraftwerke fest. Mit Blick auf die Diskussion um den Atomstrom stellte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag klar, es gelte bis zum Ende der Legislaturperiode "unverändert das, was im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei".

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Berlin (ddp/sm) - Dies werde bis zum Ende der Wahlperiode nicht neu aufgerollt. Im Koalitionsvertrag ist das Festhalten an dem unter der rot-grünen Bundesregierung auf den Weg gebrachten Atomausstieg vereinbart.

Bundeskanzlerin Merkel habe in den vergangenen Wochen allerdings deutlich gemacht, dass sie und ihre Partei eine Laufzeitverlängerung der Kraftwerke befürworten, fügte Steg hinzu. Mit der "neuen Dynamik" der Debatte verbinde Merkel als CDU-Vorsitzende die Hoffnung, dass diese Frage künftig möglicherweise neu entschieden werden könnte, sagte Steg weiter.