Für Klein & Groß

Rallye durchs Museum für Energiegeschichte(n)

Am Internationalen Museumstag am 12. Mai findet im Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG in Hannover eine "Energie-Rallye" (nicht nur) für Kinder statt: Aus rund 150 Jahren Energieanwendung gibt's über 1000 Exponate zu sehen - einschließlich Führungen und Experimente.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Ein besonderes Aktionsangebot gibt es für alle kleinen Besucher zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 12. Mai, im Museum für Energiegeschichte(n) der Avacon AG in Hannover: Eine Energie-Rallye führt Kinder auf spannende und unterhaltsame Weise durch die Welt der Energietechnik vergangener Zeiten. Von 11 bis 17 Uhr können natürlich auch alle erwachsenen Besucher einen Blick auf über 1000 Exponate aus rund 150 Jahren Energieanwendung werfen. Führungen, kleine Experimente und Demonstrationen in den Ausstellungsräumen der Humboldtstraße 32 werden den ganzen Tag über angeboten. Der Eintritt ist frei.

Die Geschichte der Energieanwendung und die Sozialgeschichte, die sich dahinter verbirgt, sind Thema der ständigen Ausstellung. Das Spektrum reicht von ersten Maschinen, mit denen durch Reibung Strom erzeugt wurde, bis hin zu elektrisch oder gasbetriebenen Haushaltsgeräten. Die Exponate verteilen sich über 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf drei Etagen.

Beleuchtung, Landwirtschaft, Haushalt, Medizin, Spielzeug, Telefon und Phono, Mess- und Haustechnik - der Besucher kann die technische Entwicklung anhand der ausgestellten Exponate nachvollziehen. Viele Geräte können auch ausprobiert und auf ihren Nutzen getestet werden.

Kuriositäten, technische Fehlentwicklungen, aber auch alltägliche Dinge faszinieren oder lassen den Betrachter schmunzeln. Der beleuchtete Stopfpilz, klappernde Handstaubsauger, unförmige Holzbottichwaschmaschinen oder so genannte Heißluftduschen zeigen, was pfiffige Erfinder im Laufe des Industriezeitalters erdacht haben.

Gleich im Eingangsbereich erinnern ein nostalgischer Strommast und eine Gaslaterne an die teils parallele, teils konkurrierende Entwicklungsgeschichte der beiden Energiearten Elektrizität und Gas. Highlights der Unterhaltungselektronik wie der so genannte "D-Zug", ein mehrteiliges Rundfunkgerät aus dem Jahr 1925, oder der Volksempfänger der 30er Jahre haben ihren Platz in einer riesigen Wandvitrine, die sich über zwei Ebenen erstreckt.

Zu vielen Exponaten und Themenbereichen stehen kostenlose Informationsblätter zur Verfügung. Hier werden die sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Hintergründe auf anschauliche und unterhaltsame Weise vermittelt.