Kraftwerksneubau geplant

RAG verkleinert vor Börsengang Zentrale

Im Vorfeld des Börsengangs plant der Bergbau-, Energie- und Chemiekonzern RAG die Verkleinerung seiner Zentrale. So sollen 400 der momentan 600 Mitarbeiter in der Essener Zentrale in eine andere Gesellschaft ausgegliedert werden. Zudem plant eine RAG-Tochter wohl den Bau eines weiteren Kraftwerks.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (ddp.djn/sm) - Der Bergbau-, Energie- und Chemiekonzern RAG will seine Zentrale im Vorfeld des geplanten Börsengangs deutlich verschlanken. 400 der gegenwärtig 600 Mitarbeiter in Essen sollen in eine Service-Gesellschaft ausgegliedert werden, wie eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires sagte.

Die RAG bestätigte außerdem Planungen zum Bau eines dritten Kraftwerks im Ruhrgebiet, wollte aber noch keine Details veröffentlichen. Der Zeitschrift "Capital" zufolge will die RAG-Energietochter Steag in die neue Anlage etwa 800 Millionen Euro investieren. Das Kraftwerk solle 2012 ans Netz gehen und eine Leistung von rund 750 Megawatt haben, hieß es. Steag plant bereits in Herne und Duisburg-Walsum neue Kraftwerksblöcke.