Interesse

RAG-Chef Müller deutet Einstieg von Gazprom an (Upd.)

Offensichtlich haben große ausländische Gaserzeuger Interesse an einem Einstieg bei RAG und Steag geäußert. Das sagte zumindest RAG-Chef Werner Müller gestern in Berlin, woraufhin offen vermutet wurde, dass es sich dabei um Gazprom handelt. Das wies die RAG allerdings unterdessen zurück.

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Düsseldorf (ddp.djn/sm) - RAG-Chef Werner Müller setzt offenbar auf einen Einstieg des russischen Gazprom-Konzerns bei dem deutschen Energieunternehmen. Wie die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) berichtet, sagte Müller am Montagabend bei einem Treffen mit den nordrhein-westfälischen CDU-Bundestagsabgeordneten in Berlin, es gebe Interesse großer ausländischer Gaserzeuger an einem Einstieg bei dem deutschen Energiekonzern und dessen Stromerzeugungsunternehmen Steag.

Dies sei von Teilnehmern der Runde als klarer Hinweis auf Gazprom gewertet worden. Müller berichtete den Abgeordneten über seine Pläne zum RAG-Börsengang.

Der Essener RAG-Konzern hat diese Medienmeldung allerdings heute Vormittag zurückgewiesen. Das sei "eine völlig abwegige Spekulation", die nicht der Wahrheit entspreche, sagte eine Sprecherin.