Meldepflichtig

Radioaktives Material in AKW Stade ausgetreten

Im stillgelegten Atomkraftwerk Stade in Niedersachsen ist eine geringe Menge radioaktiven Materials ausgetreten. Dies sei im Rahmen eines Transportvorgangs eines abgebauten Ventilgehäuses am 13.11.2007 geschehen, wie E.ON Kraftwerk heute mitteilt.

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Hannover (red) - In "einzelnen Raumbereichen innerhalb des Kontrollbereiches" sei es zu einer Kontamination gekommen. Die betroffenen Stellen seien unverzüglich gereinigt und die Kontamination damit beseitigt worden. Das Vorkommnis habe keine Auswirkungen auf den sicheren Restbetrieb der Anlage, die Beschäftigten und die Umgebung gehabt, so E.ON. Der Aufsichtsbehörde wurde der Vorfall nach der Meldekategorie "N" fristgerecht angezeigt.

Das Kernkraftwerk Stade ist seit dem Herbst 2003 stillgelegt und befindet sich seitdem im Rückbau.