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UmweltschützerAus Protest gegen die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Krümmel haben Atomgegner eine Blockade des Meilers in Schleswig-Holstein angekündigt. Dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zufolge seien weiter Störfälle an dem Kraftwerk nicht auszuschließen.
Bonn (afp/red) - Zu der Aktion am 3. Juli würden auch Bauern aus dem Wendland erwartet, teilte der BBU mit. Zugleich kritisierten die Umweltschützer die Energiepolitik der Landesregierung in Kiel, die dem Krümmel-Betreiber Vattenfall am Freitag die Zustimmung zur Wiederinbetriebnahme des Akw erteilt hatte. Weitere Störfälle in dem Atommeiler könnten nicht ausgeschlossen werden.
Das Atomkraftwerk hatte nach einem Störfall knapp zwei Jahre lang stillgelegen. Nach Angaben des Kieler Sozialministeriums als zuständiger Atomaufsichtsbehörde arbeitete Vattenfall zwischenzeitlich den durch einen Brand in einem Maschinentransformator ausgelösten Störfall auf. Demnach wurden in der Zeit des Stillstands Brennelemente ausgewechselt sowie die Jahresrevisionen 2007 bis 2009 ausgeführt. Der BBU wies hingegen auf das weiter ungeklärte Problem der Endlagerung von Atommüll hin. Auch gebe es im Umfeld des Akw Krümmel "auffällig hohe Leukämieraten bei Kindern".
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Das seit knapp zwei Jahren abgeschaltete Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein darf wieder ans Netz gehen. Die schleswig-holsteinische Atomaufsicht genehmigte am Freitag einen entsprechenden Antrag des Anlagenbetreibers Vattenfall Europe. Atomkraftgegner kritisierten die Genehmigungserteilung.
Deutschlands sieben älteste Atomkraftwerke tragen Jahr für Jahr weniger zur Stromerzeugung bei. Laut Greenpeace könnten diese Meiler sofort abgeschaltet werden, ohne dass dies die Stromversorgung in Deutschland beeinträchtigt, das Abschalten hätte keine Folgen wie Versorgungslücken oder Stromausfälle.
Vattelfalls Pläne zum Wiederanfahren des schleswig-holsteinischen Atommeilers Krümmel stoßen auf wachsenden Protest. Nachdem das Unternehmen am Freitag das bevorstehende Wiederanfahren des Reaktors angekündigt hatte, meldeten Atomkraftgegner noch am Abend "entschiedenen Widerstand" an.
Umweltminiter Gabriel und seine Amtskollegen aus den Bundesländern wollen neue Sicherheitsregeln für Atomkraftwerke aufstellen, die bis zu 2010 geprüft und ausprobiert werden sollen. Ziel sei es, Sicherheitsmaßstäbe bundesweit zu vereinheitlichen.
Der Energie-Konzern Vattenfall will das seit zwei Jahren wegen Störfällen stillstehende Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg in den kommenden Wochen wieder anfahren. Auch in Brunsbüttel sei der Weiterbetrieb bereits in Planung.Strompreise vergleichen
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