Geplante Erweiterung

Proteste gegen Kohlekraftwerk Staudinger in Hanau

Ein bundesweites Aktionsbündnis hat am Dienstag in Hanau gegen die geplante Erweiterung des Großkrotzenburger Kohlekraftwerks Staudinger demonstriert. Die Umweltschützer stellten ein als Dinosaurier gestaltetes Kohlekraftwerk auf und ließen schwarze Luftballons als Symbol für CO2 in die Luft steigen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Hanau (ddp-hes/sm) - Ein Bündnissprecher bezeichnete den geplanten neuen Kraftwerksblock wegen der hohen Schadstoffemission als "klimapolitischen Irrsinn".

E.ON plant den Ausbau des Kohlekraftwerks um einen weiteren Block. Die Ausbaugegner befürchten dadurch einen Anstieg der CO2-Emissionen von fünf auf neun Millionen Tonnen pro Jahr. Der Landtag hatte sich im April schon mit den Stimmen von SPD, Grünen und der Linken gegen eine Erweiterung des Kraftwerks ausgesprochen.

Die Demonstration in Hanau war Teil einer bundesweiten Kampagne, bei der in insgesamt zehn deutschen Städten gegen den Bau geplanter Kohlekraftwerke protestiert werden soll.