Strom-News
Geplante ErweiterungEin bundesweites Aktionsbündnis hat am Dienstag in Hanau gegen die geplante Erweiterung des Großkrotzenburger Kohlekraftwerks Staudinger demonstriert. Die Umweltschützer stellten ein als Dinosaurier gestaltetes Kohlekraftwerk auf und ließen schwarze Luftballons als Symbol für CO2 in die Luft steigen.
Hanau (ddp-hes/sm) - Ein Bündnissprecher bezeichnete den geplanten neuen Kraftwerksblock wegen der hohen Schadstoffemission als "klimapolitischen Irrsinn".
E.ON plant den Ausbau des Kohlekraftwerks um einen weiteren Block. Die Ausbaugegner befürchten dadurch einen Anstieg der CO2-Emissionen von fünf auf neun Millionen Tonnen pro Jahr. Der Landtag hatte sich im April schon mit den Stimmen von SPD, Grünen und der Linken gegen eine Erweiterung des Kraftwerks ausgesprochen.
Die Demonstration in Hanau war Teil einer bundesweiten Kampagne, bei der in insgesamt zehn deutschen Städten gegen den Bau geplanter Kohlekraftwerke protestiert werden soll.
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Umweltaktivisten haben heute in Mannheim gegen einen Ausbau des Kohlekraftwerks protestiert. "Es gibt umweltfreundliche Alternativen zur Kohlekraft", sagte der Energie- und Klimaexperte der Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar, Heinz Strässner. Diese seien auch wirtschaftlich sinnvoller.
Nach mehrmonatiger Prüfung hat die Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) den Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Moorburg genehmigt. Damit kann Vattenfall die Bauarbeiten fortsetzen. Der Bau sei aus rechtlichen Gründen nicht zu versagen gewesen, jedoch mit Auflagen verbunden, sagte Hajduk am Dienstag.
Mit speziellen Seminaren bereitet die Umweltorganisation BUND Kraftwerksgegner für die Ende Oktober beginnenden Anhörungen im Genehmigungsverfahren zum Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks in Lubmin vor.
Im Streit um das geplante Kohlekraftwerk in Mainz hat ein durch die Deutsche Umwelthilfe in Auftrag gegebenes Gutachten die Kraftwerksgegner gestärkt. Durch das Gutachten werde der Ratsbeschluss der Stadt Mainz zum Bebauungsplan auf der Ingelheimer Aue bestätigt. Dieser schließt den Bau eines Kohlekraftwerks auf dem Gelände grundsätzlich aus.
Der DGB will die beim geplanten Atomausstieg entstehende Lücke in der Stromversorgung teils mit fossilen Energieträgern schließen. "Wir brauchen auch moderne Kohle- und Gaskraftwerke", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel. Man könne nicht aus zwei Technologien gleichzeitig aussteigen. "Sonst droht wirklich eine Stromlücke."Strompreise vergleichen
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