Greenpeace

Protest gegen Ausbau des Mannheimer Kohlekraftwerks

Umweltaktivisten haben heute in Mannheim gegen einen Ausbau des Kohlekraftwerks protestiert. "Es gibt umweltfreundliche Alternativen zur Kohlekraft", sagte der Energie- und Klimaexperte der Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar, Heinz Strässner. Diese seien auch wirtschaftlich sinnvoller.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Mannheim (ddp-bwb/sm) - Die Stadt habe als Anteilseigner am Betreiber des Kraftwerks Einfluss auf die Bauentscheidung. Greenpeace forderte, keine Baugenehmigung zu erteilen.

Das geplante Steinkohlekraftwerk werde mehr als drei Millionen Tonnen CO2 sowie Tonnen von Feinstaub, Quecksilber und anderen Schwermetallen pro Jahr ausstoßen, warnte Greenpeace. "Jetzt neue Kohlekraftwerke zu bauen, bedeutet eine Festlegung auf eine veraltete Technologie für die nächsten 40 bis 50 Jahre."

Die Umweltaktivisten sprachen sich dafür aus, stattdessen kleine dezentrale Kraftwerke zu bauen, bei denen die Wärme durch die sogenannte KWK-Technik ausgekoppelt werde. Diese nutzten die eingesetzte Energie besser.