Strom-News
GreenpeaceUmweltaktivisten haben heute in Mannheim gegen einen Ausbau des Kohlekraftwerks protestiert. "Es gibt umweltfreundliche Alternativen zur Kohlekraft", sagte der Energie- und Klimaexperte der Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar, Heinz Strässner. Diese seien auch wirtschaftlich sinnvoller.
Mannheim (ddp-bwb/sm) - Die Stadt habe als Anteilseigner am Betreiber des Kraftwerks Einfluss auf die Bauentscheidung. Greenpeace forderte, keine Baugenehmigung zu erteilen.
Das geplante Steinkohlekraftwerk werde mehr als drei Millionen Tonnen CO2 sowie Tonnen von Feinstaub, Quecksilber und anderen Schwermetallen pro Jahr ausstoßen, warnte Greenpeace. "Jetzt neue Kohlekraftwerke zu bauen, bedeutet eine Festlegung auf eine veraltete Technologie für die nächsten 40 bis 50 Jahre."
Die Umweltaktivisten sprachen sich dafür aus, stattdessen kleine dezentrale Kraftwerke zu bauen, bei denen die Wärme durch die sogenannte KWK-Technik ausgekoppelt werde. Diese nutzten die eingesetzte Energie besser.
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Nach mehrmonatiger Prüfung hat die Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) den Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Moorburg genehmigt. Damit kann Vattenfall die Bauarbeiten fortsetzen. Der Bau sei aus rechtlichen Gründen nicht zu versagen gewesen, jedoch mit Auflagen verbunden, sagte Hajduk am Dienstag.
Besorgte Bürger können ab Montag die Unterlagen für die geplante Errichtung von zwei weiteren Kernkraftwerksblöcken am tschechischen Standort Temelin einsehen. Das ist sowohl im Internet als auch vor Ort in verschiedenen Behörden möglich.
Mit speziellen Seminaren bereitet die Umweltorganisation BUND Kraftwerksgegner für die Ende Oktober beginnenden Anhörungen im Genehmigungsverfahren zum Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks in Lubmin vor.
Im Streit um das geplante Kohlekraftwerk in Mainz hat ein durch die Deutsche Umwelthilfe in Auftrag gegebenes Gutachten die Kraftwerksgegner gestärkt. Durch das Gutachten werde der Ratsbeschluss der Stadt Mainz zum Bebauungsplan auf der Ingelheimer Aue bestätigt. Dieser schließt den Bau eines Kohlekraftwerks auf dem Gelände grundsätzlich aus.
Bereits zum dritten Mal in diesem Monat hat sich in einer französischen Atomanlage ein Vorfall ereignet: Bei der Inspektion eines Kraftwerkes Saint-Alban nahe Lyon seien 15 Mitarbeiter radioaktiv kontaminiert worden, wie der Energiekonzern EDF am Montag bekanntgab. Die Kritik von Atomkraftgegnern wird derweil immer lauter.Strompreise vergleichen
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