Klimaschutzregion Hannover

proKlima verleiht Sonderpreis

Zur Förderung von innovativen Klimaschutz- und Energieeffizienzprojekten wurde jetzt der Sonderpreis "Klimaschutzregion Hannover" verliehen. Ausgezeichnet wurden zwei Geschäftsideen, die die beiden thematischen Hauptsäulen des Klimaschutzes repräsentieren.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - "Damit möglichst viele neue Arbeitsplätze im Klimaschutz auch in der Region Hannover entstehen, haben wir den Sonderpreis Klimaschutzregion Hannover im Kontext von Startup-Impuls ausgelobt", teilte Manfred Görg, Leiter der Geschäftsstelle des enercity-Fonds proKlima, vergangene Woche mit. Der Namensgeber des Sonderpreises ist das gemeinsam von Stadt und Region Hannover, vom örtlichen Versorger enercity und vom enercity-Fonds proKlima und der Klimaschutzagentur Region Hannover getragene Dachprojekt "Klimaschutzregion Hannover", unter dem die Klimaschutzaktivitäten der Region gebündelt werden und mit dem sich die Region national und international profilieren soll.

Von den insgesamt 67 für den Existenzgründer-Wettbewerb eingereichten Geschäftskonzepten bewarben sich zehn zugleich auch um den Sonderpreis in Höhe von 10 000 Euro. Mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurden nun "ARES" (Advanced Renewable Energie Systems) von Dr. Michael Strecker und David Strecker ("Entwicklung und Produktion eines innovativen Bioreaktors zur Gewinnung von Biogas aus dem häufigsten Naturstoff - der Cellulose") und "Flocodon" von C. Quaß, Dr. Langerfeldt und H.G. Boeck ("Softwarebasiertes Outsourcing - Dienstleistung für Energiekostenmanagement und Energiekostencontrolling").

Begründung: Die beiden prämierten Geschäftsideen repräsentieren sowohl die beiden thematischen Hauptsäulen des Klimaschutzes, Effizienzverbesserung und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, als auch die beiden hauptsächlichen Handlungsansätze, Beratungsdienstleistungen und Technologieentwicklung.