Klimaschutz-Fonds

proKlima: Klimaschutz mit Qualität

Für die Breitenförderung, Qualifizierungsmaßnahmen und große Einzelprojekte bewilligte proKlima, ein von den Städten Hannover, Laatzen, Langenhagen, Seelze, Ronnenberg und Hemmingen und der Stadtwerke Hannover AG finanzierter Klimaschutz-Fonds, von 1998 bis 2002 Fördermittel in Höhe von knapp 19 Millionen Euro.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Knapp 9000 Tonnen Kohlendioxid werden jährlich durch die geförderten Projekte vermieden, was den durchschnittlichen Emissionen von 80 Personenwagen im Jahr entspricht. Besonders Maßnahmen, die über einen langen Zeitraum wirksam sind, standen im Mittelpunkt. So floss ein Großteil der Fördersumme in den baulichen Wärmeschutz. In diesem Bereich - und auch beim Förderbaustein "Modernisierung der Heizungstechnik" - förderte proKlima erstmalig die Qualitätssicherung. Die Resonanz auf das neue Angebot war gut: 2002 bewilligte proKlima 600 Qualitätssicherungen für Heizungsanlagen und 300 zum verbesserten Wärmeschutz von Gebäuden. Außerdem initiierte proKlima die Fortbildung von Handwerkern und anderer Multiplikatoren.

Trotz der allgemein angespannten wirtschaftlichen Lage sowie der schwierigen kommunalen Haushaltssituation zahlen die Stadtwerke Hannover und die beteiligten Gemeinden weiterhin in den Klimaschutzfonds ein. Um den Klimaschutz in der Region auch als Wirtschaftsfaktor zu verankern, unterstützen sie das Projekt "Klimaschutzregion Hannover", das proKlima mit weiteren Kooperationspartnern initiiert hat. Der Grundgedanke des Projektes besteht darin, mit nachhaltigen Konzepten Arbeit zu schaffen. Gleichzeitig soll der Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2050 in der Region um 80 Prozent sinken.