Statistik

Private Haushalte verbrauchen weniger CO2

Die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der privaten Haushalte in Deutschland sind in den vergangenen Jahren gesunken. Der momentane durchschnittliche Wert liegt laut Statistischem Bundesamt bei 7,5 Tonnen pro Einwohner, wobei einige Werte wie etwa die durchs Heizen entstandenen Emissionen deutlich zurückgingen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (dapd/red) - Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, beliefen sich die gesamten direkten und indirekten CO2-Emissionen der privaten Haushalte im vergangenen Jahr auf 618 Millionen Tonnen. Das entspreche einem Wert von 7,5 Tonnen je Einwohner.

Direkt bei den privaten Haushalten entstanden den Angaben zufolge 216 Millionen Tonnen CO2 - beim Heizen und durch den Kraftstoffverbrauch der eigenen Kraftfahrzeuge. Indirekt, das heißt bei der Herstellung von Gütern, die die privaten Haushalte konsumieren, seien im In- und Ausland 402 Millionen Tonnen CO2 angefallen.

Wie die Behörde weiter mitteilte, sanken die direkten CO2-Emissionen der Haushalte zwischen 2000 und 2009 um 6,8 Prozent und damit etwas stärker als die CO2-Emissionen bei der Herstellung der Konsumgüter, die um 4,3 Prozent zurückgingen. Die direkten Emissionen durch Heizen verringerten sich um 7,7 Prozent, die durch den Kraftstoffverbrauch privater Autos verursachten um 5,7 Prozent.