"Völlig nutzlos"

Prinz Philip nennt Windparks "eine absolute Schande"

Der für seine unverblümte Sprache bekannte britische Prinz Philip ist offenbar kein Fan von Windrädern. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. sagte bei einem Empfang in London zu einem Vertreter eines Ökostrom-Unternehmens, Windparks an Land seien "völlig nutzlos, vollständig von Fördermitteln abhängig und eine absolute Schande".

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London (afp/red) - Das berichtete die Zeitung "Sunday Telegraph" am Sonntag. Auf seine Entgegnung, dass Windkraft sehr rentabel sei, habe Prinz Philip ihn gefragt, ob er an "Märchen" glaube, sagte Esbjorn Wilmar von der Firma Infinergy dem Blatt.

Windkraft: Not in my backyard

Auf seinen Vorschlag, auch auf seinen Ländereien Windräder zu bauen, habe der Prinz entgegnet: "Bleiben Sie von meinem Grundbesitz weg, junger Mann."

Ein Sprecher des Prinzen sagte dem "Sunday Telegraph", der Buckingham-Palast äußere sich nicht zu einer privaten Unterhaltung. Der 90-jährige Herzog von Edinburgh ist für seine undiplomatischen Bemerkungen bekannt. So gratulierte er 1998 einem britischen Studenten, der zu Fuß Papua-Neuguinea durchquert hatte, dazu, dass er "nicht gefressen" worden sei.