PreussenElektra wehrt sich

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Eines der größten deutschen Energieunternehmen ist in die Kritik geraten: Der niedersächsische Umweltminister Wolfgang Jüttner hatte PreussenElektra gestern vorgeworfen, seinem Ministerium Informationen gezielt vorenthalten zu haben. (das strom magazin berichtete) Jetzt wehrt sich der Energieversorger aus Hannover jedoch gegen derartige Anschuldigungen. Das Unternehmen betonte noch gestern Nachmittag, dem Umweltministerium keine Informationen über Brennelemente mit falschen Unterlagen vorenthalten zu haben. Hingegen versicherte PreussenElektra, den Defiziten bei den Sicherheitsdokumenten von vier in Großbritannien gefertigten Brennelementen sofort nachgegangen zu sein. Man habe - sofort nachdem man davon erfahren habe - das niedersächsische Ministerium für Umwelt umfassend informiert.


Der Energieversorger versicherte weiterhin, dass der Einsatz der vier britischen Brennelemente keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb des AKWs Unterweser habe. Die in den Brennstäben enthaltenen Stoffe seien spezifikationsgerecht gefertigt und kontrolliert worden. Deshalb liege hier kein Prüfungs- sondern ein Dokumentationsdefizit vor.