PreussenElektra-Mitarbeiter beim Betrieblichen Vorschlagswesen ausgezeichnet

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Verbesserungsvorschlag eines Mitarbeiters von PreussenElektra Kernkraft erreichte bei der diesjährigen Auswertung des Betrieblichen Vorschlagswesens durch das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (DIB) einen hervorragenden dritten Platz. Beim Vorschlag des Mitarbeiter aus dem Kernkraftwerk Stade handelt es sich um ein Verfahren zur elektrischen Kontaktierung von Betonarmierungen. Dieses Verfahren ist überall dort anwendbar, wo Metallarmierungen in Beton vorhanden sind, also nicht nur in Kernkraftwerken. In der Stader Anlage führte dieses Verfahren zu einer Nettoersparnis in Höhe von rund einer Million DM. PreussenElektra Kernkraft ließ sich dieses Verfahren patentieren.


Das Institut mit Sitz in Frankfurt/Main führt jährliche Umfragen und Auswertungen durch, unter anderem zum Betrieblichen Vorschlagswesen. Auf der DIB-Tagung in Rüsselsheim wurden die zehn besten Einzelvorschläge ausgezeichnet. Diese wurden aus rund 1,1 Millionen Verbesserungsvorschlägen von 460.000 Einreichern ausgewählt. Die Auswertung von 1999 umfasste insgesamt 441 Unternehmen, Banken, Behörden und Dienstleister der verschiedensten Branchen.


Das Betriebliche Vorschlagswesen von PreussenElektra verzeichnet regelmäßig eine hohe Beteiligung der Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr reichten 815 Belegschaftsangehörige 1.206 Verbesserungsvorschläge ein. Davon wurden 550 Vorschläge mit fast 600.000 DM prämiert und realisiert. Die Nettoersparnis für das Unternehmen betrug gut drei Millionen DM.