Teurer Winter

Preisschock bei Öl und Gas: Kosten sparen mit solarer Heizungssanierung

Nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) lassen sich durch Solarwärmeanlagen in Kombination mit moderner Brennwerttechnik die Heizkosten von Altbauten um 30 bis 50 Prozent senken. Das könnte im Zeichen steigender Ölpreise für viele leere Haushaltskassen eine saubere Lösung sein.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Bei glühender Hitze denkt kaum jemand an den bevorstehenden Winter. Der allerdings könnte für knapp 14 Millionen deutsche Eigenheimbesitzer teuer werden. Ursache dafür sind massiv gestiegene Heizkosten. So kletterte der Heizölpreis allein in den vergangenen 24 Monaten um über 30 Prozent. Von den rasant wachsenden Öl- und Gaskosten sind Besitzer alter und ineffizienter Heizsysteme besonders stark betroffen. Energieexperten empfehlen daher noch vor dem Winter eine Heizungssanierung und den Einsatz von Solartechnik.

Nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) lassen sich durch Solarwärmeanlagen in Kombination mit moderner Brennwerttechnik die Heizkosten von Altbauten um 30 bis 50 Prozent senken. Die einmaligen Sanierungskosten können über öffentliche Zuschüsse und staatlich subventionierte Darlehen meist vollständig gedeckt werden. Gerade bei der Modernisierung besonders ineffizienter alter Heizungen macht sich diese Investition bezahlt. Kostenlose Verbraucherinformationen zu Solartechnik und -förderung bietet die UVS gemeinsam mit der bundeseigenen KfW Bankengruppe im Internet unter www.solarfoerderung.de.

Die Kombination moderner Heiztechnik mit innovativer Solartechnik werde durch deutlich steigende Öl- und Gaspreise zunehmend interessanter, heißt es aus der Solarbranche. Knapp 700 000 deutsche Eigenheimbesitzer nutzen inzwischen Solarenergie für die solare Wärmegewinnung. Schon mit einer sechs Quadratmeter großen Solarkollektorfläche kann nach UVS-Angaben der Warmwasserbedarf eines Vier-Personen-Haushaltes zum Duschen, Baden und Waschen im Jahresdurchschnitt zu 60 Prozent gedeckt werden. Zusammen mit dem Einbau besonders sparsamer Brenner können bei Altbauten jährlich über 1000 Liter Öl eingespart werden. Eine Halbierung der Heizkosten ist damit möglich.

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