Statistik

Preis für Rohöl gesunken

8,4 Millionen Tonnen Rohöl wurden im Juli dieses Jahres in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im Juli auf 177,24 Euro. Er lag damit um 6,3 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

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Im Juli 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im Juli auf 177,24 Euro. Er lag damit um 6,3 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (189,07 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juli auf 1,5 Milliarden Euro und lag damit um 188 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Juli dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent von 60,1 auf 60,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 11,8 Milliarden Euro um 680 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 192,97 Euro im Schnitt um 4,7 Prozent höher als im Vorjahr (184,27 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (19,5 Millionen Tonnen), Norwegen (12,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (6,1 Millionen Tonnen), Libyen (4,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (4,2 Millionen Tonnen). 30,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,7 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.