Nachhaltigkeit

Positive Zwischenbilanz zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie

Nach 2002 hat die Bundesregierung am Mittwoch ihren zweiten Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ergebnis: Seit 1999 hat man bei Energieeffizienz und Rohstoffproduktivität mächtig zugelegt.

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Berlin (red) - Die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung zeigt erste Wirkungen - das geht aus einem aktuellen Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hervor. Unter dem Titel "Perspektiven für Deutschland" hatte die Bundesregierung im April 2002 ihre Strategie für eine nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Jetzt zieht ein Fortschrittsbericht, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedet hat, eine erste Zwischenbilanz.

In Sachen Energieeffizienz kann sich die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sehen lassen: Deutschland nimmt hier unter den Industrieländern eine Spitzenposition ein. Für die gleiche wirtschaftliche Leistung wurde 2003 gut sieben Prozent weniger Energie gebraucht als 1998. Die Rohstoffproduktivität ist von 1999 bis 2003 sogar um 12,3 Prozent gestiegen.

Die Nachhaltigkeitsstrategie soll künftig mit vier Schwerpunktthemen weiterentwickelt werden - einer davon ist eine neue Energieversorgungsstruktur unter Einbeziehung der erneuerbaren Energien. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien sowie die anstehende Modernisierung des Kraftwerkparks erforderten eine Optimierungsstrategie, die wettbewerbsfähige Stromerzeugung am Energiestandort Deutschland intelligent mit wirksamen Klimaschutz verknüpfe. Vor allem gehe es um eine bessere Integration der erneuerbaren Energien in die bestehende Energieversorgung. Zwei Ansätze stünden dabei im Vordergrund: die Steigerung der Energieeffizienz und der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien.

Der nächste Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie ist für 2006 vorgesehen.

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