Wuppertal Institut

Positionspapier: Was genau soll die zukünftige Regulierungsbehörde regeln?

Mitarbeiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie haben Grundsätze und konkrete Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Netzregulierung im Strom- und Gasbereich in einem Thesenpapier zusammengefasst. Sie dienen dazu, den Netzbetreibern Anreize für Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz auf der Nachfrageseite zu geben.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Dass die Regulierungsbehörde kommt, steht fest. Aber: Wie wird sie aussehen? Bundesminister Wolfgang Clement will sich dazu erstmals am 31. August bei der Vorstellung des "Monitoringbericht" über den Wettbewerb auf den Energiemärkten äußern.

Grundsätze und konkrete Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Netzregulierung im Strom- und Gasbereich, die auf aktuellen Studien des Wuppertal Instituts beruhen, haben Stefan Thomas, Dr. Kora Kristof und Wolfgang Irrek vom Wuppertal Institut indes in einem Thesenpapier zusammengefasst. Die Vorschläge zielen insbesondere darauf ab, den Netzbetreibern neben Anreizen zur Verbesserung ihrer ökonomischen Effizienz auch Anreize für Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz auf der Nachfrageseite zu setzen, sowie den Aufbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft zu unterstützen. Beides kann unabhängig davon erfolgen, ob eine Ex-Ante- oder eine Ex-Post-Regulierung eingeführt wird.

Download des Positionspapiers hier