Preisvergleich

Plusminus: Strom bei Konzerntöchtern meist teurer

Stromanbieter, an denen die Energiekonzerne EnBW, E.ON, RWE oder Vattenfall beteiligt sind, haben meist höhere Strompreise als Anbieter ohne Beteiligung der "großen Vier". Dies fand das ARD-Magazin Plusminus in einer Analyse der Preise heraus.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Die vier Energieriesen seien an 33 Prozent aller regionalen Stromanbieter beteiligt. Bei den Anbietern, deren Preise über dem bundesdurchschnitt liegen, liege die Beteiligungsquote bei 39 Prozent, bei denen mit Preisen unter Bundesdurchschnitt nur bei 25 Prozent.

In den neuen Bundesländern seien E.ON & Co. an 60 Prozent der Stromversorger beteiligt, dort sind die Strompreise etwa 7 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt. Die höchste Beteiligungsquote gebe es in Thüringen mit 75 Prozent, in dem Bundesland sind auch die Strompreise im Schnitt am höchsten.

Mehr Informationen zur Analyse der Strompreise gibt es bei Plusminus am heutigen Dienstag um 21.45 Uhr in der ARD.